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nach 3 Jahren der Abstinenz fand am 02.09.2018 mal wieder ein Grasbahnrennen auf der Zweibrücker Rennwiese statt. Zum letzten mal dröhnten dort 2015 die methanolgetriebenen Motoren, damals bei Temperaturen jenseits der 36 Grad Marke. Mit der Verschiebung auf Anfang September wollte man großer Hitze aus dem Wege gehen. Hat auch soweit funktioniert... allerdings war der 2. September aus meiner Sicht etwas unglücklich gewählt, gab es doch am Vorabend die Langbahn TEAM WM in Morizès und parallel am Sonntag ein Grasbahnrennen beim MSC Schwarme. Trotzdem haben die Zweibrücker eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die insgesamt 22 Heats boten spannende Rennen. Bei den Rennen der internationalen Solisten war der Niederländer Theo Pijper (#115) nicht zu schlagen. Theo gab kein in den Wertungsläufen kein einziges Pünktchen ab und räumte mit Maximalpunktzahl den Silberhelm des ADAC ab. Zweiter wurde Andrew Appleton (#22) vor dem noch amtierenden Langbahn Weltmeister 2017 Mathieu Tessarrieu (#1)

 Damit aber nicht genug... ließ Theo doch seinen Mitstreitern im Lauf um die silberne Rose keine Chance, auch hier hieß der Gewinner Theo Pijper, diesmal vor Mathieu Tessarrieu (#1) und Andrew Appleton (#22) . Balsam auf die Seele, landete doch das niederländische Nationalteam bei der TEAM-WM in Morizès hinter dem deutschen Team nur auf dem undankbaren 4. Platz. Ähnlich verlief es bei den Seitenwagen. Die späteren Gewinner Immel Schramm/Hermi Bacher holten souverän den Tagessieg und gaben insgesamt nur einen Punkt ab. Zweite wurden Udo „Schorle“ Poppe mit seinem Beifahrer Martin Weick. Um den dritten Platz gab es jede Menge Verwirrung... gab es doch in den 3er und 4er Heats unterschiedliche Punktzahlen (mal gab es für einen Sieg 3 Punkte, mal halt nur 2). Das bekamen die Verantwortlichen nicht so richtig auf die Kette, fast jeder durfte einmal Dritter sein, bevor dann letztendlich Mike Kolb/Thorsten Ruf die Pokale und Blumensträuße von den „Interimsdritten“ Sebastian Kehrer/Patrik Lepnik direkt überhnehmen konnten. Sebastian und Patrick waren verständlicherweise hinsichtlich dieses „Kommödchens“ not amused, trugen es aber nach einigen verbalen Seitenhieben in Richtung Rennleitung mit Fassung. Bei den nationalen Solisten war Dennis Helfer aus Weilheim nicht zu schlagen, er holte den Tagessieg vor Julian Bielmeier und Mario Niedermeier.

In der zugegeben mit letztendlich 3 Fahrern etwas dünn besetzten Junioren B Solo Klasse 125 ccm gab sich Maximilian Gammel aus Schierling keine Blöße. Er gewann vor Alicia Würtenberg aus Bellheim und Cyrill Hofmann aus Geisenhausen. Alicia Würtenberg startete in jedem der 3 Rennen sehr verhalten, drehte aber dann jeweils in der 2. Hälfte richtig auf und ließ Cyrill keine Chance.

Insgesamt geht ein spannender Renntag zu Ende in der Hoffung, dass es nicht wieder 3 Jahre bis zum nächsten Event dauert.

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Dienstag, 21 August 2018 09:03

6. MCW Motorsport Klassik 2018 St. Wendel

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Alle 2 Jahre wird das saarländische St. Wendel zum Mekka der Fans historischer Motorräder. Am Wochenende vom 10. - 12. August 2018 ging es wieder rund in St. Wendel, über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich auf den z.T. langen Weg ins Saarland. Organisiert und durchgeführt von den MCW-Motorsport Historikern St. Wendel hatten sich Teilnehmer/innen u.a. aus Frankreich, Niederlande, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Österreich und natürlich aus Deutschland die begehrten Startplätze rund um den Wendelinuspark gesichert. Los ging’s es im Laufe des Freitags mit der Fahrzeugabnahme, bevor alle dann abends gegen 19:00 Uhr zur traditionellen Stadtrundfahrt starteten. Hautnaher Motorsport zum Anfassen, das steht für die mittlerweile 6. MCW Motorsport Klassik in St. Wendel. Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung bei im Vergleich zu den Vorwochen doch sehr angenehmen äußeren Bedingungen. Vielen Dank an die Motorsporthistoriker St. Wendel, an die vielen engagierten Helfer und Streckenposten (ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre) und nicht zuletzt an die geschätzt rund 200 (oder mehr?) Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung. In einem Punkt sind sich alle Teilnehmer und der ca. 4000 Zuschauer einig: Es darf nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein, die Motorsport Klassik in St. Wendel muss weiter leben. Freuen wir uns auf 2020!

 

Die Galerien der Gespanne und Solomaschinen sind online --> hier geht's lang...

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 2018 Finale Herxheim Slider

 

Leider behielten die Meteorologen mit der Wetterprognose für das 120. Herxheimer Sandbahnrennen Recht. Die für den Vormittag bis in den Nachmittag hinein prognostizierten Regenfälle kamen pünktlich und sorgten letztendlich für eine Startverschiebung um 1 Stunde auf 14:30 Uhr. Ab 14:00 Uhr versetzte der Bahndienst die vom Regen oberflächlich aufgeweichte Strecke in einen perfekten WM-würdigen Zustand. Diese zeigte sich dann auch in den ersten Heats mit sauschnellen Zeiten und Durchschnittsgeschwindigkeiten um 120 km/h und mehr. Trotz immer wieder einsetzenden Regens wurde die Veranstaltung nahezu planmäßig durchgezogen, lediglich die traditionelle Fahrervorstellung sowie der Finallauf der B-Solisten fielen dem Wetter zum Opfer. Auch wurde die Rundenzahl der noch ausstehenden 3 Läufe der Internationalen Gespannklasse von 4 auf 3 Runden verkürzt. Von Anfang an zeigte Martin Smolinski, wo der Bartl den Most holt und dass er im Kampf um WM-Punkte und den Tagessieg ein gewaltiges Wörtchen mitreden wollte.

Vier der 5 Vorläufe konnte Martin für sich entscheiden, lediglich in seinem ersten Lauf musste er in Führung liegend wegen eines defekten Zahnriemens die Segel streichen. Dimitri Bergé punktete dagegen in allen Vorläufen mit der Höchstpunktzahl, aber im direkten Vergleich mit Smolinski musste er dem Deutschen den Vortritt lassen. Bergé beendete die Vorläufe als Punktbester mit 19 von 20 möglichen Zählern, dahinter Martin Smolinski mit 16 Punkten. Nun zur aus meiner Sicht größten Überraschung des Renntages – und die kommt aus Gengenbach und heißt Bernd Diener. Jeden seiner Vorläufe beendete der mit 58 Lenzen älteste Fahrer im Feld mit mindestens dem 3. Platz, den letzten Vorlauf sogar als Sieger vor Max Dilger und Josef Franc. Der Lohn dafür war der sichere Einzug ins Semifinale 1, das er in der Folge vor Dimitri Bergé und Josef Franc souverän gewann. Das Semifinale 2 entschied Jesse Mustonen für sich vor James Shanes und Mathieu Tresarieu. Der eigentliche Sieger dieses Laufes Martin Smolinski wurde nachträglich disqualifiziert, weil sich in der zweiten Runde in Kurve 1 der Endschalldämpfer seines Motorrads selbstständig machte und in Richtung der Bande davonflog. Die Disqualifikation zog natürlich den Unmut der rund 8000 Zuschauer auf sich… aber leider muss wohl lt. Regelwerk ein solches Vorkommnis mit einer Disqualifikation geahndet werden. Neben dem Punkteverlust aus dem ersten Heat die zweiten 4 Punkte, die später im Kampf um die Führung in der WM fehlen sollten.
 
Mittlerweile hatte sich auch das Wetter etwas stabilisiert… auf zum großen Finale des ersten Laufes zur Long Track WM 2018. Die 5 Finalteilnehmer:

  • Dimitri Bergé (#96)

  • Martin Smolinski (#84)

  • Bernd Diener (#8)

  • Jesse Mustonen (#95) und

  • James Shanes (#93)

 
Die 5 Finalisten finden sich am Startband ein, suchen die optimale Position am Band, „graben“ sich noch einmal tief in den feuchten Sand ein, um sofort nach dem Umschalten der Startampel schnellstmöglich aus den Startpositionen zu schießen. Tief über den Lenker geduckt erwarten die Finalisten das Umschalten der Startampel. Nur noch weniger Sekunden … die Ampel wechselt auf Grün, gleichzeitig schnellt das Startband in die Höhe und die 5 Finalisten schießen aus ihren „Startlöchern“. Bergé geht als Führender in die erste Kurve gefolgt von Martin Smolinski, Bernd Diener, dahinter James Shanes und Jesse Mustonen. Der Kampf um den ADAC-Silberhelm ist eröffnet. Bergé nimmt die Innenbahn, während Martin auf der Aussenbahn mordsmäßigen Grip hat und mit mächtigem Geschwindigkeitsüberschuß auf die Gerade hinausschießt. Diesem Speed ist kein Kraut gewachsen, er läßt Bergé hinter sich und setzt sich souverän an die Spitze des Feldes. Martin baut die Führung Runde für Runde aus und überquert die Ziellinie auf dem Hinterrad als Sieger. Zweiter wird Bergé, der damit weitere 3 Punkte auf seinem Punktekonto verbucht (und damit mit 25 Punkten die WM-Führung übernimmt), Überraschungs-Dritter wird Bernd Diener, der mit dem 3. Platz im Finale gleichzeitig Position 3 in der WM-Tabelle belegt. Vierter wurde Jesse Mustonen vor James Shanes.

Für die weiteren deutschen Fahrer lief es dagegen weniger gut. Platz 8 für Max Dilger noch vor einem enttäuschten Vize-Weltmeister 2017 Michael Härtel auf Platz 9. Für Stephan Katt lief es sogar ganz besch… eiden, er hatte am Ende des Tages ganze 3 Punkte auf der Haben-Seite und wurde im Gesamtklassement 15. Lukas Fienhage musste als Reserve einmal auf die Bahn, wurde in diesem Heat Dritter und kassierte 2 verdiente Punkte. David Pfeffer kam als Reserve 2  nicht zum Einsatz.

Mit der Siegerehrung geht ein ereignisreicher Renntag mit überraschenden Ergebnissen zu Ende. Der MSV Herxheim hat mal wieder bewiesen, dass man auch bei schlechten Witterungsbedingungen mit viel Einsatz und Know-How eine WM-würdige Bahn präsentieren kann.
 
Donnerstag, 22 Juni 2017 19:22

Sandbahnrennen in Altrip 2017

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Hitze, Staub und jede Menge Schweiß…

gab es beim 64. Sandbahnrennen in Altrip  … und das nicht zu knapp. Allerlei Campingausrüstung, die auf irgend eine Weise transportabel war, fand irgendwie den Weg zur Rennbahn. Ob Sackkarre, Handwagen oder die ein oder andere „missbrauchte Kinnerschees“ … jeder verfügbare fahrbare Untersatz wurde für den Transport des teilweise recht umfangreichen Campingequipments genutzt. Kurz vor Mittag schoben ein paar Hardcoregriller sogar einen ganzen Smoker den Berg hinauf.  Die Temperaturen im Oval gingen schon am Vormittag verdächtig in Richtung 30 Grad Celsius, kaum Wolken, kein Lüftchen und eine Bahn, die nach dem Wässern und je 3 Rennläufen so trocken war wie die Wüste Gobi. Meist lag die Altriper Rennbahn unter einer rötlichen Staubglocke. Am Vormittag freies Training sowie die Ausscheidungsrennen für die Hauptrennen. Trotz einiger verletzungsbedingter Absagen und einer Sperre wg. Dopingverdachts brachte der MSC Altrip ein ansehnliches Fahrerfeld zusammen. Nach Abschluss des Pflichttrainings für alle 4 Klassen (I-Lizenz Solo und SW sowie B-Lizenz Solo und SW) gab es im Altriper Oval eine wohlverdiente Mittagspause …  Leider nicht für alle - der Bahndienst nutzte die Zeit, um die Bahn für die Läufe am Nachmittag perfekt vorzubereiten, an den Schorlebrunnen war die Hölle los und im Fahrerlager wurden noch einmal die Mopeds und Rennoveralls für die Fahrervorstellung ab 13:00 Uhr poliert.

 Nach der Fahrervorstellung ging es dann ins Eingemachte. Insgesamt standen über den Nachmittag verteilt 3 „einfache“ Bahnbewässerungen sowie  3 Intensivbehandlungen der Rennstrecke incl. Bewässerung auf dem Programm. Dazu im Rahmenprogramm je 3 Rennläufe der internationalen Seitenwagen, der B-Lizenz Seitenwagen und der B-Lizenz Solisten, 8 Wertungsläufe der internationalen Solisten und zum Finale der Lauf mit den 6 Bestplatzierten der Wertungsläufe um den goldenen Römer. Meine persönlichen Favoriten an diesem Nachmittag waren eindeutig die Rennläufe beider Gespannklassen, vor allem die Läufe der B-Lizenzierten. In allen Läufen vorneweg San Millan/Zapf  nach dem Motto „ Wir machen den Weg frei“ … dahinter spielte sich das harte „Gespannleben“ ab. Nichtbeachtung des Mindestabstandes, rechts und links überholen und dann noch on Top den/die Hinterherfahrenden mit Dreck bewerfen, damit die nix mehr sehen... mein lieber Schollie, da ging es zur Sache. Vor allem die #13 (Mike Kolb/ Nadin Piereck) und die #8 (Udo Poppe/Martin Weick) standen hier im Mittelpunkt, beide Gespanne schenkten sich nichts und lieferten sich jeweils vom Start bis ins Ziel beinharte, aber zu jeder Zeit faire Zweikämpfe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen… Hinter dem „wir machen den Weg frei“ Gespann Raphael San Millan/ Benedikt Zapf (Maximum 15 Punkte) belegte die Wilde 13 Mike Kolb/ Nadin Piereck (10 Punkte) einen hervorragenden 2. Platz,  Udo Poppe/Martin Weick auf der #8 komplettierten das Podest mit einem ebenfalls hervorragenden 3. Platz (9 Punkte).

 

Platz Startnr.  Name Punkte/WL Gesamt
1 2    Raphael San Millan/Benedikt Zapf (5/5/5)  15 
2 13    Michael Kolb/Nadin Pierick  (2/4/4) 10 
3 8    Udo Poppe/Martin Weick  (3/3/3)
4 7    Roman Löffler/ Patrik Fischer (4/2/A)
5 38    Jan Kempa/Sascha Widdelmann (-/0/2)
6 10    Sebastian Rösler/Jörgen Rösler (1/1/A) 
7   6    Andreas Horn/Sonja End       (0/-/-) 

 

Wie schon gesagt, der Zweikampf zwischen der #8 und der #13 war ein echtes Highlight der Altriper Veranstaltung. Bei den internationalen Gespannen hätten Markus Venus/Markus Heiss das Ding vermutlich locker nach Hause gefahren (ähnlich wie San Millan/Zapf) … wenn es nicht im 2. Wertungslauf zu einem Ausfall gekommen wäre, der letztendlich den Gesamtsieg kostete, trotzdem aber noch zu Platz 2 reichte. Gesamtsieger wurde das Gespann mit der #4 Karl Keil/David Kersten, Dritte wurde die #33 Kevin Hübsch mit Michael Burger als Passagier.

 

Platz Startnr. Name Punkte/WL Gesamt
1  Karl Keil/David Kersten (4/5/4) 13
 2  Markus Venus/Markus Heiss (5/A/5) 10
3 33   Kevin Hübsch/Michael Burger (3/4/2) 9
4 20   Florian Kreuzmayr/Nicole Balz (A/3/3) 6
5 90   Manuel Meier/Melanie Schrempp (2/1/1) 4
6 102   Joel Sudnikevit/ Juhan Paaabstel  (1/2/0) 3

 

Bei den Internationalen Solisten konnte Michi Härtel (#25) seinen Vorjahreserfolg wiederholen, mit 18 von 20 möglichen Punkten ließ er in der Hitze des Altriper Ovals nichts anbrennen.  Er siegte souverän vor Hynek Stichauer (#88)  und Andrew Appleton (#22). Ersatzfahrer David Pfeffer kam nicht zum Einsatz.

Platz  Startnr. Name Punkte/WL Gesamt
25   Michael Härtel 18
88   Hynek Stichauer 17
22   Andrew Appleton  14
444   Josef Franc    13
31   Max Dilger    12
42   Stephan Katt   12
21   Jörg Tebbe     10
92   Charley Powell    8
 Bernd Diener   6
10   Paul Hurry     6
11  41   Christian Hülshorst      4
12   Lars Zandvliet   0
13  97   David Pfeffer   0

 

Bei den nationalen Solisten konnte Dennis Helfer (#31) aus Weilheim mit einem 15 Punkte Durchmarsch den Gesamtsieg für sich verbuchen, gefolgt von Marc Herter aus Hassloch (11 Punkte) und Wolfgang Barth aus Wolfertschwenden (7 Punkte).

Hier sah die Gesamtwertung so aus:

Platz Startnr.: Name:  Punkte/WL Gesamt
1 31  Helfer, Dennis (5/5/5) 15
2 33  Herter, Marc   (3/4/4) 11
3 53  Barth, Wolfgang  (1/3/3) 7
4 Hartley, John    (2/2/2) 6
5 Sebastian, Marcel (4/S/-)   4
6 44  Eichenlaub, Rudolf (0/1/1)  2
7  45  Trapp, Sebastian (-/-/0)  0

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Lauf um den goldenen Römer konnte überraschend die #31 Max Dilger für sich entscheiden. Mit einer Gesamtlaufzeit von 1:37,43 Min. und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 103.83 km/h verwies Dilger die Konkurrenten  Michael Härtel (#25) und Hynek Stichauer (88) auf die Plätze. Andrew Appleton wurde vom Lauf ausgeschlossen, dafür rückte der siebtplatzierte aus den Wertungsläufen Jörg Tebbe in das Fahrerfeld auf. 

 

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Donnerstag, 25 Mai 2017 09:26

119. Sandbahnrennen in Herxheim/Pfalz 2017

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25. Mai 2017… 119. Sandbahnrennen in Herxheim/Pfalz. 

Nach einem Jahr Pause richten die Herxheimer wieder das erste Langbahn-WM Finale 2017 aus. Bei bestem Frühsommerwetter sahen mehr als 14.000 Zuschauer 15 spanndende WM-Vorläufe, 2 Halbfinals und einen Finallauf. Es siegte Janik de Jong (#52), der an diesem Tag kaum zu bezwingen war und schnappte sich  mit 24 von maximal 28 erzielbaren Punkten die Langbahn-WM Führung. Auf die Plätze kamen Mathieu Tresarrieu (#2) und auf Platz 3 ein bestens aufgelegter Michael Härtel (#25). Der Catman (#42) beendete das Finale auf einem sehr guten 4. Platz gleichzeitig übernahm er mit 18 Punkten den 4. Platz in der Gesamtwertung. Lediglich 6 Wertungspunkte trennen den führenden Niederländer von Stephan Katt auf Platz 4. Eine etwas enttäuschende Leistung lieferte der Brite Chris Harris ab, "Bomber" Harris sammelte in seinen 5 Voläufen lediglich 5 mickrige Punkte und verpasste damit deutlich den Einzug in die Semifinals. Noch schlimmer erwischte es den Franzosen Theo di Palma... er konnte in seinen Vorläufen genau 0 Punkte einfahren. Die Reservefahrer Lukas Fienhage und David Pfeffer kamen nicht zum Einsatz. Die 963 m lange Bahn war perfekt vorbereitet und auch das Wetter spielte mit. Im Rahmenprogramm die I-SW Klasse mit  den an diesem Tag unbezwingbaren William Matthijsen / Sandra Mollema (#11), die mit insgesamt 20 Punkten auf Platz 1 landeten, ohne einen einzigen Punkt abzugeben. Auf einem hervorragenden 2. Platz landete der Oldie Karl Keil mit seinem Beifahrer David Kersten (#4) gefolgt von Markus Brandhofer/ Tim Scheunemann (#44) auf Platz 3. Traditionell waren auch die nationalen Gespannfahrer und Solisten auf der Herxheimer Bahn unterwegs. Bei den Gespannen siegte das Duo Roman Roman Löffler / Patrik Fischer (#7) vor Raphael San Millan / Benedikt Zapf (#2) und Udo Poppe / Martin Weick (#8), bei den nationalen Solisten stand #3 Fabien Neid aus Schwarme ganz oben auf dem Podest, gefolgt von dem Briten Charley Powell (#50) und  #31 Dennis Helfer aus Weilheim.

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Samstag, 20 August 2016 18:38

5. MCW Motorsport Klassik 2016

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Let‘s get ready to rumble…. Am zweiten Augustwochenende verwandelte sich der Wendelinuspark in St. Wendel zum Mekka der Freunde historischer Rennmaschinen auf 2 und 3 Rädern. Bei bestem Wetter zeigten sich 250 Rennmotorräder mit Fahrerinnen und Fahrern aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Niederlande und aus Großbritannien im Wendelinuspark, dem „Motodrom“ von St. Wendel.Leider konnte Luigi Taveri krankheitsbedingt nicht nach St. Wendel kommen, auch „Sunnyboy“ Jim Redman war dieses Jahr nicht unter den Teilnehmern. Eigentlich sollte sich L. Taveri 2016 in das goldene Buch der Stadt St. Wendel eintragen… aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bei der nächsten MCW-Motorsport Klassik 2018 wird die Ehrung des heute 87jährigen nachgeholt. Dafür gab es ganz unerwarteten Besuch. „Mr. Superbike“ Peter Rubatto gab sich die Ehre! Der heute 60jährige reagierte spontan auf eine kurzfristige Einladung und lief mit seiner weißen „5“ in St. Wendel ein. NR. 5 lebt!!! Mit seiner BIMOTA YB4 lieferte er in der Klasse 10 eine Show vom Feinsten ab. Der gute Peter hat nix verlernt… die Start und Zielgerade auf dem Hinterrad (und nicht nur einmal) – ebenso die Gegengerade, schöne Schräglagen in den Kurven und ein Mords-Speed.

 

--> zu den Fotos der 5. MCW Motorsport Klassik 2016 St. Wendel

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05. Mai 2016… 118. Sandbahnrennen in Herxheim/Pfalz.  Nicht wie 2014 und 2015 ein Langbahn-WM-Lauf, einfach ein Sandbahnrennen, wie es traditionell „schon immer“ am Vatertag in Herxheim ausgetragen wurde. Nun, eine solche Veranstaltung muss nicht zwingend den „WM“-Status  tragen, um spannenden Bahnsport zu bieten…dafür haben die Herxheimer ein Händchen. Bei bestem Frühlingswetter sahen rund 14.500 Zuschauer knapp die Hälfte des aktuellen WM Starterfeldes der I-Lizenz Solo am Start, auch die Besetzung der  I-Lizenz  Seitenwagen sowie der nationalen B-Lizenz Seitenwagen und B-Lizenz Solo ließen kaum Wünsche offen. Die 963 m lange Bahn war perfekt vorbereitet, lediglich der eine oder andere Zuschauer vermisste „seinen“ Sitzplatz auf der  im Dezember 2015 von einem Feuer beschädigten Tribüne, die aus Sicherheitsgründen gesperrt war. Und noch etwas war anders als sonst… Nadine Frenk verabschiedete sich nach 21 Jahren Motorsport in den „motorsportlichen“ Ruhestand. Von jedem Streckenposten eine Rose und der Beifall von 14.500 Zuschauern trieben Nadine dann doch ein wenig „Pippi“ in die Augen. Danke Nadine!!!

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I-Lizenz Solo:

Erik Riss wird mit 5 Laufsiegen mit Maximalpunktzahl Tagessieger, als Sieger des Finallaufes erkämpft er sich zusätzlich den ADAC Silberhelm 2016. Zweiter wurde Richard Hall (#134) mit 17 Punkten, gefolgt von Mathieu Trésarrieu aus „Fronkreisch“ mit 13 Punkten. Jannick de Jong verlor seine Podestplatzierung wegen eines Ausfalls im Endlauf durch technischen Defekt.
Der Debütant auf der Langbahn Max Dilger  (#77) kam als 1. Ersatzfahrer nicht zum Einsatz. Im Kampf um die beiden verbleibenden Plätze im Hauptstarterfeld zog Max gegen Jesse Mustonen (#19) und Markus Eibl (#99) den Kürzeren.

 

1. Erik Riss (D), 20 Punkte.
2. Richard Hall (GB), 17.
3. Mathieu Trésarrieu (F), 13.
4. Jannick de Jong (NL), 13.
5. Josef Franc (CZ), 12.
6. Michael Härtel (D), 9.
7. Jesse Mustonen (FIN), 9.
8. Aki Pekka Mustonen (FIN), 8.
9. Stephan Katt (D), 7.
10. Glenn Phillips (GB), 4.
11. Nadine Frenk (D), 2.
12. Theo di Palma (F), 2.
13. Markus Eibl (D), 1.
14. David Pfeffer (D), 0.
15. Matthias Kröger (D), 0.

I-Lizenz SW:

 Auch hier ein „Durchmarsch“. William Matthijssen/Sandra Mollema konnten nach 5 Laufsiegen insgesamt 20 Punkte auf ihrem Konto verbuchen.Mit einer Gesamtpunktzahl von 14 belegten Marco Hundsrucker und Corinna Günthör (#76) den 2. Platz gefolgt von Markus Brandhofer und Michael Zapf (#44) mit 12 Punkten.

1. William Matthijssen/Sandra Mollema (NL), 20 Punkte.
2. Marco Hundsrucker/Corina Günthör (D), 14.
3. Markus Brandhofer/Michael Zapf (D), 12.
4. Imanuel Schramm/Hermann Bacher (D),9.
4. Josh Goodwin/Liam Brown (GB), 9.
6. Matthias Motk/Melanie Schremp (D), 5.
6. Achim San Milan/Lydia Neuendorf (D), 5.
8. Karl Keil/David Kersten (D), 0.

B-Lizenz Solo:

Hier zeigt Lukas Fienhage wo der Hammer hängt, auch er beendet den Renntag in Herxheim mit 5 Laufsiegen und 20 Punkten auf dem Konto.
Den 2. Platz belegte Philipp Schmuttermayr mit 18 Punkten vor Dennis Helfer mit 16 Punkten.

1. Lukas Fienhage, 20 Punkte.
2. Philipp Schmuttermayr 18.
3. Dennis Helfer 16.
4. Martin Theobald 13.
5. Charlie Powell 11.
6. Ulrich Büschke 9.
7. John Hartley 9.
8. Jamie Isherwood 8.
9. Rudolf Eichenlaub 6.
10. Stefan Drofa 5.
11. Wolfgang Barth 4.
12. Marius Hillebrand 3.
13. Michael Wenninger 3.
14. John Freeman 3.
15. Stephen Bergdoll 2.
16. Fabian Neid 0.
17. James Hartley 0.
18. Kevin Teager 0.

B-Lizenz SW:

Dem Gespann Kevin Hübsch/Michael Burger reichte im Finallauf ein 3. Platz, um den Gesamtsieg mit insgesamt 18 Punkten einzufahren.
Zweite wurde Daniel Eibl mit Julia Starke im Boot mit 16 Punkten und 3. das Gespann San Milan/Zapf (16 Punkte).

 

1. Kevin Hübsch/Michael Burger, 18 Punkte.
2. Daniel Eibl/Julia Starke 16.
3. Raphael San Milan/Benedikt Zapf 16.
4. Manuel Meier/Benjamin Meier 9.
5. Natasha Bartlett/Ciara Southgate 7.
6. Udo Poppe/Martin Weick 4.
7. Patrick Zwetsch/Jakob Rebholz 2.
8. Wolfgang Diehr/Hans-Peter Much 2.
9. Sebastian Kehrer/Patrik Lepnik 1.

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Sonntag 05.07.2015 09:30 Uhr.. Ein weiterer heißer Tag kündigt sich an. Du steigst ins Auto, schaltest die Klimaanlage ein und fährst los Richtung Zweibrücken.... alles ganz entspannt, alles im grünen Bereich. Angekommen, Parkplatz unter Bäumen in der Nähe der Rennwiese gefunden .. fertigmachen zu Aussteigen!. Aus dem Lautsprecher dudelt  " 36 Grad.. und es wird immer wärmer"... "36 Grad - kein Ventilator". Oh Mann, genau so siehts aus... aber - Bahnsport Fans sind keine Weicheier - und schließlich es ist Sommer... immer noch besser als Dauerregen und überflutete, unfahrbare Tracks. Also raus aus dem feuerroten Spielmobil - Fotorucksack geschnappt und auf zur Rennwiese - rechtzeitig zur Pause zwischen dem 1. und 2. freien Training.

Um es vorweg zu nehmen… Das in Zweibrücken angekündigte erlesene Fahrerfeld musste ordentlich Federn lassen. Richard Hall, auf dem Weg von Südfrankreich nach Zweibrücken schaffte es nicht mehr rechtzeitig bis zur Rennwiese Zweibrücken… ganz im Gegensatz zu Stephan Katt und Christian Hülshorst, der ebenfalls aus Südfrankreich anreisten. Pünktlich kurz vor Mittag standen die Beiden einsatzbereit auf ihrem „Parkplatz“ im Fahrerlager. Andrew Appleton war ebenfalls nicht am Start. Für ihn kam Michael Dudek ans Startband. Der Langbahnweltmeister von 2014 Erik Riss hatte ebenfalls sehr kurzfristig abgesagt… tags zuvor landete Erik Riss bei der U21 DM auf der Speedwaybahn Herxheim auf einem für ihn enttäuschenden 5. Platz. Schade für seine Fans...  Guillaume Comblon (#76) rückte aus der nationalen Soloklasse zu den Internationalen Solofahrern auf.

Auch die I-Lizenz Seitenwagen kamen nicht ungeschoren davon, die Dänen Stinus Lund/Mike Frederiksen meldeten sich ab, auch die beiden „Vincents“ aus Frankreich waren nicht am Start, dafür rückten dann 2 englische Gespanne nach. Apropos Fahrerlager... MGL 0759 250in der Mittagspause hab ich mich ein wenig im Fahrerlager umgesehen.. einige bekannte Gesichter  aber auch geheimnisvolle Gestalten wie beispielsweise Darth Heikkilä waren unterwegs...nur ohne Lichtschwert.

20 spannende Rennläufe standen in Zweibrücken auf dem Programm. Pünktlich um 13:00 Uhr die Fahrervorstellung, anschließend um 13:30 Start der ersten Rennläufe. Gleich im ersten Heat der I-Lizenz Solo gelang Marcel Dachs ein Husarenritt, als er in der letzten Runde den bis dahin souverän führenden Glen Phillips überrumpelte und am Ende mit 5 Punkten belohnt wurde. Ab Heat 2 ließ Martin Smolinsky (#84) keine Zweifel aufkommen, dass er hier bei seinem ersten Einsatz auf der Grasbahn in Zweibrücken berechtigte Ansprüche auf den Tagessieg und auf die silberne Rose der Stadt Zweibrücken anmeldete. 

zu den fotos3Leider gab es im 3. Vorlauf der I-Lizenz Solisten nach einem Bahndienst gleich 2 Stürze aufgrund der wohl etwas zu gut gemeinten Bewässerung der Bahn. Aarni Heikkilä rutschte in der Startkurve weg, konnte und durfte  aber im 1. Wiederholungslauf wieder ans Startband. Nicht so gut verlief der Start des 1. Wiederholungslaufes für den Briten Rob Mear. Auch er rutschte weg und kachelte in die in der Startkurve als Bahnbegrenzung dienenden Sträucher, was zu einem erneuten Rennabbruch führte. Rob Mear wurde ärztlich versorgt und war auch schnell wieder auf den Beinen, konnte aber an den folgenden Läufen nicht mehr teilnehmen.  Smoli's Maximalausbeute von 15 Zählern in 3 Vorläufen kürte den Olchinger nun endgültig zum Favoriten auf den Tagessieg. Aber auch der Catman (13), Marcel Dachs (12) und Glen Phillips (13) waren noch in unmittelbarer Schlagdistanz. Im letzten Rennen der I-Solo trafen die ersten 3 der bisherigen Wertung direkt aufeinander. Smoli setzte sich schon in der Startkurve von seinen Konkurrenten ab, gefolgt von Glenn Phillips und Stephan Katt. Drei Runden lang waren die Karten gut verteilt … in der 4. Runde, das Ziel und den Tagessieg schon vor Augen verabschiedete sich die Kette von Martin Smolinski… das war’s mit dem Tagessieg. Der Rest des Fahrerfeldes zog an ihm vorbei, in diesem Moment war selbst ein Podiumsplatz in weite Ferne gerückt. Aber „aufgemerkt“… wo Smolinski draufsteht ist auch Smolinski drin. Nur wer die Ziellinie ohne fremde Hilfe überquert bekommt Punkte. Das weiß der Martin natürlich genau (O-Ton " ich bin ja ein cleveres Kerlchen und kann rechnen...) und schiebt sein kettenloses Moped fast eine halbe Runde bis ins Ziel. 2 wichtige Punkte gerettet und damit noch aufgrund der besseren Ergebnisse in den Vorläufen den Catman vom 2. Platz verdrängt. Überraschender Tagessieger wurde Glen Phillips. Den undankbaren 4 Platz belegte Marcel Dachs, der eine über den ganzen Renntag sehr gute ansprechende Leistung erbrachte.Ebenso wie Christian Hülshorst, der, abgesehen vom Ausfall im ersten Lauf, immer schön Punkte schrieb und am Ende auf Platz 5 landete.

Auch in der Klasse der I-Lizenz Seitenwagen ging es heiß her… Marco Hundsrucker und Corina Günthör (D) #76 gewannen ihre 3 Vorläufe souverän mit voller Punktzahl, knapp dahinter Markus Venus und Markus Heiß (#1) gefolgt von Achim San Milan und Nicole Balz (#3). Zwischenzeitlich wurde aufgrund der unerträglichen Hitze die Rundenzahl für die Gespanne als auch für die Solo National auf 3 Runden gekürzt. Hier sollte also die endgültige Entscheidung im Endlauf fallen. Die 5 bestplatzierten Gespanne rollten ans Startband, hochkonzentriert, noch ein paar Reinigungs- und Putzarbeiten am Startplatz… und Ring frei für den Show-Down in der Klasse I-Lizenz Seitenwagen. Das Duo Hundsrucker/Günthör versemmelt den Start total und müssen sich ganz hinten anstellen. Markus Venus/Markus Heiß stürmen nach vorn, übernehmen die Führung und geben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Achim San Milan mit Beifahrerin Nicole Balz belegen im Finale Platz 2 und werden damit Gesamtdritte. Für Marco und Corinna reichte es im Finale noch für 2 Punkte, mit denen sie sich letztendlich den 2. Platz im Gesamtklassement sicherten.

Ach ja, hätt ich fast vergessen… den Sonderlauf um die silberne Rose der Stadt Zweibrücken. Hier zeigte sich wieder das Bild aus den Vorläufen der Internationalen. Smoli geht vom Start weg in Führung und gibt diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Erster Start in Zweibrücken und dann gleich die silberne Rose abgreifen… Chapeau! Zweiter wurde Glen Phillips vor Christian „Hülse“ Hülshorst, der am heutigen Renntag eine tolle Leistung zeigte.

Bei den B-Lizenz Solisten konnte sich Philipp Schmuttermayr vor Dennis Helfer und dem Pechvogel des heutigen Tages David Pfeffer durchsetzen. David gewann 2 der 4 Wertungsläufe, musste aber auch in 2 Läufen Ausfälle durch technische Probleme verkraften. Insgesamt reichten die beiden Laufsiege zu 10 Punkten, damit belegte er den dritten Platz. Zweiter wurde Dennis Helfer, der in allen Läufen souverän punktete und am Ende auf 14 Zähler kam. Zwei Laufsiege und zwei zweite Plätze bescherten Philipp Schmuttermayr den Platz ganz oben auf dem Treppchen.

Alles in allem war es eine klasse Veranstaltung in Zweibrücken, jeder Aktive hätte bei diesen schwierigen Witterungsbedingungen einen Platz auf dem Treppchen verdient.

Danke auch dem MSC Zweibrücken für die Organisation und die reibungslose Durchführung der Veranstaltung, wir freuen uns schon auf das 57. Internationale Grasbahnrennen 2017.

Die Ergebnisse des Renntages:

 

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3. Wertungslauf zum Süd-West Cup 2015. Am 07. Juni 2015 waren die Klassen MX2, Prestige, Cup und Senioren auf der Bahn. Ein spannender Renntag, heiß und staubig... Wasser war wohl auch knapp, es wurde nur einmal zu Beginn der Rennen gewässert... mit jeder gefahrenen Runde wurde die Staubglocke über der Lettkaul dichter und dichter, irgendwie hatte das was von einem Sandsturm in der Wüste.


Tuxi klein

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am 30. und 31. Mai 2015 trafen sich die Supermoto Zweiradartisten imWendelinuspark im saarländischen St. Wendel. Am Start waren die Klassen E5, N2/P3/S3, T4 die S1 (bestehend aus den alten Klassen S1 und S2) sowie die Ü40. Gut gefüllte hochwertige Fahrerfelder und ideales Wetter an beiden Tagen sorgten für ein tolles Motorsportwochenende. Die Supermoto DM gehört schon seit Jahren zu den festen sportlichen Programm-Highlights von St. Wendel.

Die kompletten Ergebnislisten des Rennwochenendes könnt Ihr hier einsehen...

Viele Fotos entstanden im Laufe der Veranstaltung...

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Teil 1: die Ü40 - OTTI und "ihre Jungs" lassen es krachen...

 

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Teil 2: S1 - die Königsklasse der Supermoto...

Montag, 01 Juni 2015 07:42

Langbahn WM-Finale 1 2015 in Herxheim

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14.Mai 2015 - Christi Himmelfahrt…Im Waldstadion Herxheim findet in diesem Jahr das 117. Sandbahnrennen statt, 2015 mit dem Prädikat Langbahn WM Finale 1.

15 der weltbesten Sandbahnfahrer kämpfen in Herxheim um die ersten WM-Punkte 2015, wobei sich die Bezeichnung "weltbeste" den Fokus ausschließlich auf europäische Fahrer/Teams legt (Deutschland (4), Frankreich (3), Großbritanien (3), Niederlande (3) und jeweils ein Teilnehmer aus Schweden/Finnland und Tschechien, dazu die beiden Ersatzfahrer aus D).

15 Vorläufe mit jeweils 5 Fahrern, jeder Fahrer musste also 5 mal in den Vorläufen ans Startband, bevor die Teilnehmer der Semi-Finalläufe feststanden. The Catman Stephan Katt kam in seinem letzten Vorlauf nach einem doch sehr forsch angesetzten Überholmanöver von Erik Riss aus dem Tritt und und stürzte. Es war wohl nur der Schreck, der Stephan in die Umlaufbahn schickte, der Catman erklärte kurz darauf, dass es keine Berührung zwischen ihm und Erik Riss gab.

Die besten 10 Fahrer aus den Vorläufen bestritten die Semifinalläufe.

Semifinale 1: J. Tebbe (bisher 11 P.), M. Trésarrieu (bisher 17 P.), E. Riss (bisher 13 P.), T.Pijper (bisher 14 P.) und J. Franc (bisher 7 P.)
Semifinale 2: M.Härtel (bisher 12 P.), J. De Jong (bisher 13 P.), J.Kylmäkorpi (bisher 16 P.), D. Bergé (bisher 14 P.) und D. Fabriek (bisher 7 P.).

MGL 7778 250Die Semifinals waren relativ unspektakulär, entgegen aller Erwartungen schaffte es nur ein deutscher Fahrer ins Finale. Aber nein, nicht Erik Riss sondern der Wildcard-Fahrer Michi Härtel (bisher 16 P.) machte das Rennen und vertrat Schwarz-Rot-Gold im Finale. Die weiteren Fahrer im Finallauf: . J. Kylmäkorpi (bisher 18 P.), D.Bergé (bisher 15 P.) J. De Jong (bisher 16 P.) und M. Trésarrieu (bisher 20 P.).

Das Finale gewann J. Kylmäkorpi vor D. Bergé und M. Härtel, der mit einem sensationellen Finallauf das Podium mit einem starken dritten Platz komplettierte. Auf dem unddankbaren 4. Rang landete J. de Jong und letzter wurde M. Trésarrieu.

Ersatzfahrerin Nadine Frenk und Ersatzfahrer Markus Eibl kamen nicht zum Einsatz.

zu den fotos3Somit der WM-Stand nach dem WM Finale 1 in Herxheim:

    1. J. Kylmäkorpi (22 Pkt.)
    2. M. Trésarrieu (20 Pkt.)
    3. D. Bergé (18 Pkt.)
    4. M. Härtel (18 Pkt.)
    5. J. De Jong (17 Pkt.)
    6. J. Tebbe (15 Pkt.)
    7. E. Riss (15 Pkt.)
    8. T. Pijper (15 Pkt.)
    9. J. Franc (7 Pkt.)
    10. D. Fabriek (7 Pkt.)
    11. Andrew Appleton (7 Pkt.)
    12. R. Hall (5 Pkt.)
    13. S. Trésarrieu (5 Pkt.)
    14. S. Katt (3 Pkt.)
    15. G. Phillips (3 Pkt.)
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Am zweiten August-Wochenende (08.08.2014-10.08.2014) war es endlich wieder so weit. Benzingeruch liegt über dem Wendelinuspark St. Wendel und das Knattern und Dröhnen alter Motoren lässt die Umgebung erzittern.

The Oldies are back in town!!

Nach 2 langen Jahren des Wartens ... Start frei für die 4. MCW Motorsport Klassik. Weit über 200 Fahrerinnen und Fahrer aus 9 Nationen mit über 200 liebevoll restaurierten und gewarteten Motorrädern brannten an diesem Wochenende ein historischesMotorsport-Feuerwerk ab... 

Aber genug der Worte...

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Samstag, 07 Juni 2014 00:00

Supermoto DM in St. Wendel 2014

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 WEB 300 MGL 8598Am Wochenende 31.05./01.06. 2014 stand der Wendelinuspark im saarländischen St. Wendel ganz im Zeichen des Motorsports. Die Driftkünstler der Supermoto hatten ihre Zelte rund um den Wendelinuspark im Zentrum des ehemaligen französischen Kasernengeländes aufgeschlagen. Zwei Tage Zweiradsport vom Feinsten… DM S1 und S2 sowie C1/S3, C2, Amateure Trophy, Amateure lokal und natürlich, nicht zu vergessen die Ü40.

 

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